Liebe, Eifersucht und Tod. Was braucht es mehr zu einem gelungenen Opernabend? Nicht viel, sagen Andreas Homoki und sein Bühnenbildner Frank Philipp Schlößmann. Ihre Inszenierung von Giuseppe Verdis Kultoper ist auf das Wesentliche reduziert, sodass in den Vordergrund tritt, was wirklich zählt: große Gefühle und große Musik.
Überraschend ereilt die gefeierte, aber todkranke Kurtisane Violetta Valéry eine große, unerwartete Liebe zu Alfredo Gérmont. Kann diese Verbindung außerhalb der strikten gesellschaftlichen Konventionen des 19. Jahrhunderts existieren? Welche Opfer muss Violetta bringen? Giuseppe Verdi fasste die Geschichte von Alexandre Dumas der Jüngere in unsterbliche Musik, die mitten ins Herz trifft und niemals moralisch wertet.

































