Biografie
SOLIST:IN
Im Ensemble des Leipziger Ballett seit 2021/22
HEIMAT: Manila, Philippinen
STUDIUM: Steps Dance Studio, Manila Philippines, Ballettschule des Hamburg Ballett John Neumeier
STATIONEN ZUVOR: Hamburg Ballett John Neumeier
WICHTIGE CHOREOGRAPHEN/CHOREOGRAPHINNEN: John Neumeier, Jerome Robbins, George Balanchine, Rudolph Nureyev, Pierre Lacotte, John Cranko, Bournonville, Lloyd Riggins, Yuka Oishi, Orkan Dann, Kristina Borbelyova, Aleix Martinez, Marc Jubete, Mario Schröder, Edward Clug, Uwe Scholz
WICHTIGE ROLLEN IN LEIPZIG: Samurai in »Rituale«, Faust und Valentin in »Faust«, Mercutio in »Romeo und Julia«, Prinz Kurumamochi in »Die Mondprinzessin«
CHOREOGRAPHISCHE ARBEITEN MIT DEM LEIPZIGER BALLETT: »They/Them« (Intershop 2022),»Grande Valse« (Opernball 2024),»Silent Battles« (Black Box - Transformation)
PREISE: Goldmedaille Ballett bei der National Music Competition für Young Artists 2007, Finalist des Prix de Lausanne 2008 Gewinner des Trainingsstipendiums des Amercian Ballet Theatre
LINK: @steppingforward.ph
Lieblingszitat
Sei du selbst – alle anderen sind bereits vergeben. – Oscar Wilde
Geboren und aufgewachsen in Manila auf den Philippinen, identifiziert sich Marcelino Libao als nicht-binär/non-binary. Bereits mit 13 Jahren wurde Marcelino Libaos tänzerisches Talent erkannt und gefördert. 2008 nahm Libao am prestigeträchtigen Prix de Lausanne teil und erhielt zahlreiche Angebote, entschied sich aber für jenes des Jurychefs, John Neumeier, den Ballettdirektor des Hamburg Balletts John Neumeier. Nach der Ausbildung und dem Abschluss des Tanzstudiums wurde Libao Mitglied des Hamburg Ballett John Neumeier und tanzte von August 2010 bis 2021 in der Kompanie. Neben den tänzerischen Erfolgen entwickelte Libao unter dem Mentoring von John Neumeier eigene choreographische Arbeiten. Darüber hinaus ist Libao aktiv in der Wohltätigkeitsarbeit und hat u. a. ein Projekt namens »Stepping Forward« ins Leben gerufen, das Menschen auf den Philippinen unterstützt. Vor diesem Hintergrund entstanden Choreographien wie »Paloma Muerta« (2019 mit dem Ballet Manila) und »Chess Play« (2020 mit dem Ballet Philippines).
Seit August 2021 ist Marcelino Libao Mitglied des Leipziger Balletts, seit der Spielzeit 2025/26 Solist:in, und hat Rollen wie den Samurai in Mario Schröders »Rituale«, Faust/Valentin in Edward Clugs »Faust« sowie Solorollen in Uwe Scholz’ »Rachmaninow 3« und Cayetano Sotos »Peter I. Tschaikowski« getanzt. Libao hat bereits einige Werke für das Leipziger Ballett choreographiert, darunter »Goldberg Pas de Deux«, »Saudade«, »They/Them« sowie »Silent Battles« für den Abend »Black Box – Transformation. Außerdem ist Libao seit 2016 Teil des queeren BIPOC Künstler:innen-Kollektivs »House of Brownies«, für das Libao in Berlin, Hamburg und Leipzig performt und choreographiert.
Neu in der Spielzeit 2026/27: Choreographie im Rahmen von »Elegien – Black Box II«.
