Musikalische Komödie

Chor, Ballett und Orchester

Chor

  • Erster Sopran

    Ruth Ander-Donath
    Jana - Maria Eberhardt
    Martina Mühlnikel
    Franziska Schwarz
  • Zweiter Sopran

    Sabine Garbe-Liske
    Konstanze Haupt
    Antonia Schneider
    Martina Wugk-Kratz
  • Erster Alt

    Monika Neesse
    Christa Paarsch
    Claudia Otte
  • Zweiter Alt

    Miranda Caasmann
    Heike Fischer
    Sabrina Krauss
    Cornelia Rosenthal
    Dagmar Zeromska
  • Erster Tenor

    Georg Führer
    Richard Mausersberger
    Uwe Kronberg
  • Zweiter Tenor

    Tobias Latte
    Holger Mauersberger
  • Erster Bass

    Samuel Hoppe
    Jens Lützner
    Björn Grandt
  • Zweiter Bass

    Stefan Dittko
    Roland Otto
    Uwe Strötzel
    Peter Waelsch

Chordirektor 
Mathias Drechsler 

Chorassistentin
Kyung Hee Kim

Chorinspektorin 
Antonia Schneider

Zum Chor der Musikalischen Komödie, seit 2007 unter der Leitung von Mathias Drechsler, gehören 24 Sängerinnen und Sänger, die zum Teil auch in solistischen Rollen zu erleben sind. Das Ensemble bestreitet alle Vorstellungen der Musikalischen Komödie, in denen ein Chor besetzt ist und singt so in stetem Wechsel Operette, Musical und Spieloper. Dabei zeigt sich gerade im klassischen Bereich das hohe Leistungsvermögen des kleinen Ensembles. Bei Besetzungsanforderungen, die seine Größe überschreiten, hilft ein Extrachor, der vorwiegend aus Studenten der Hochschule für Musik und Theater Leipzig »Felix Mendelssohn Bartholdy« besteht, die auf diese Art ihre ersten berufspraktischen Erfahrungen machen. Der Chor der Musikalischen Komödie zeichnet sich besonders durch große Spielfreude, Bühnenpräsenz und Beweglichkeit aus. Auch tänzerische Bewegung ist Pflicht für einen Chor, der in Operetten und Musicals auftritt. 

Der Chor der Musikalischen Komödie ist ebenfalls gefragt, wenn es um außergewöhnliche Opernprojekte geht, so beispielsweise bei Verdis »Don Carlos«, bei »Boris Godunow« von Mussorgski sowie bei den Berlioz-Opern »La Damnation de Faust« und »Les Troyens«. Einen Höhepunkt stellte die Mitwirkung bei der Uraufführung von »dienstag« aus »licht« von und mit Karlheinz Stockhausen 1993 dar. Aber auch die Chorpartien kleinerer Formate wie die »Kleine Offenbachiade« mit drei Einaktern von Jacques Offenbach, moderne Kammer-opern wie »Draußen vor der Tür« (Xaver Paul Thoma) oder »Das Wachsfigurenkabinett« (Karl Amadeus Hartmann) im Kellertheater sowie »Aus der Matratzengruft« (Günter Bialas) und »Greek« (Mark-Anthony Turnage) auf der Drehscheibe der Opernbühne wurden ausschließlich vom Chor der Musikalischen Komödie realisiert. 

Innerhalb der Konzertreihe »Klangfarben« sang der Chor größere chorsymphonische und geistliche Werke, in der Reihe »muko.hör.saal« präsentiert er sich auch mit a-cappella-Repertoire. Hervorzuheben sind nicht zuletzt die Gastspielanfragen, wie bei einer konzertanten Aufführung der »Dollarprinzessin« mit dem Münchner Rundfunkorchester unter der Leitung von Ulf Schirmer im Münchner Prinzregententheater.

Ballett

  • Leitung

    Mirko Mahr

    Ballettdirektor und Choreograf 

    Ballettassistentin und Repetitionsballettmeisterin
    Corina Dehne 
    Ballettrepetitor
    Paul Gertitschke

  • Damen

    Sara Barnard
    Marta Borczakowska
    Alla Bykanova
    Emilie Cattin
    Tatiana De Sousa
    Laura Dominijanni
    Feda Dündar
    Irem Erden
    Patricia Klages
    Jimena Banderas Martínez
    Stefanie Miller
    Hanna Sech
    Irina Weber
  • Herren

    Tom Bergmann
    Stephen Budd
    Mattia Cambiaghi
    Kirill Kalashnikow
    Nicola Miritello
    Özgür Tuncay
    Claudio Valentim

Das Ballett der Musikalischen Komödie ist ein Ensemble von klassisch ausgebildeten Tänzerinnen und Tänzern, das auf stilistische und choreografische Elemente in Operette, Musical und Revue spezialisiert ist. Dabei reicht das breitgefächerte Anforderungsspektrum vom Tanz bis zu kleinen Gesangs- und Sprechrollen. Durch ihre Mitwirkung in Revuen, Konzerten und halbszenischen Produktionen werden die Tänzer vielseitig gefordert. Zur Company gehören 15 Tänzerinnen und Tänzer aus unterschiedlichen Nationen.

Als 1960 das Ensemble der Musikalischen Komödie im Haus Dreilinden einzog, leitete zunächst Gisela Walter das Ballett. Von 1963 bis 1978 war Wolfgang Baumann Leiter des Balletts und Chefchoreograf, der es zu einem genrespezifischen Tanz-Ensemble formte. Ihm folgte Monika Geppert, die das Ballett von 1978 bis 2003 leitete und  den Fortbestand dieser spezialisierten Compagnie während ihrer Direktionszeit maßgeblich durchsetzte.

2005 übernahm Mirko Mahr die Ballett­leitung. Er entwickelt die meisten Choreografien für die Neuinszenierungen des Hauses selbst und kreiert darüber hinaus eigene Ballett­abende für sein Ensemble, darunter die abendfüllenden Ballette »Aschenputtel«, »Romeo und Julia«, »Carmen« und »Alice im Wunderland«.

Orchester

Erste Konzertmeisterin
Agnes Farkas
stellv. Erster Konzertmeister
Sven Probst

Erste Violinen
Thomas Krause Vorspieler, Henrike Borck, Hans-Günther Brocke, Hildegund Fröba, Kristin Hampel, Ingolf Schauer

Zweite Violinen
Holger Engelhardt Solo, Angelika Speth stellv. Solo, Eva Heinig, Frank Endres, Peggy Mühlmann, Dmitriy Rutter

Viola
Karen Rösch Solo, Stefan Czernetzki stellv. Solo, Annegret Meder, Juraj Migas

Violoncello
Stephan Wünsch Solo, Hans Blüthgen stellv. Solo, Christiane Lauer, Andrea Lászlo

Kontrabass 
Tilman Schmidt Solo, Sergio Glaser stellv. Solo, Norbert Stark

Flöte
Thomas Reimann Solo, Verena Robertz

Oboe
Norbert Kaschel Solo, Sven Clement

Klarinette
Marko Drechsel Solo, Henriette Störel stellv. Solo, N.N.

Fagott 
Teodor Naumov Solo, Wieland Rucker

Horn 
Martin Lukas Solo, Stefan Markwart, Bernd Kademann, Danny Tielens

Trompete
Michael Schlabes Solo, Torsten Rösch stellv. Solo, Ralph Schäfer

Posaune 
Stefan Gruner Solo, Gero Schmidt, Hendrik Reichardt

Pauken/Schlagzeug
Frank Babe Solopauker, René Scipio Soloschlagzeuger

Harfe 
Angelika Schauer Solo

Orchesterinspektor
Ralph Schäfer

Stellv. Orchesterinspektor
Thomas Böckler

Orchestervorstand
Christiane Lauer Vorsitzender, Michael Schlabes, Annegret Meder stellv. Vorsitzende
Henriette Störel

 

»Mit Ihnen musizieren zu dürfen, ist mir nicht nur eine Ehre, sondern ein ganz großes Vergnügen !«, so Robert Stolz (1880 – 1975), einer der zahlreichen renommierten Gastdirigenten, mit denen das Orchester in seiner Geschichte arbeiten durfte.

Das Orchester kann auf eine mehr als einhundertjährige Geschichte zurückblicken. Es ist nach dem Gewandhausorchester das zweitälteste Orchester der Stadt Leipzig.

Das Orchester entwickelte sich unter seinen Chefdirigenten zu einem international ausgewiesenen Spezialensemble für stilgerechte musikalische Aufführung von Operetten aller Couleur, Musicals und Spielopern. Roland Seiffarth dirigierte seit 1967 am Haus, war von 1978 –2007 Musikalischer Oberleiter und Chefdirigent und wurde danach zum Ehrendirigenten des Orchesters ernannt.Von 2007 –2015 war Stefan Diederich Chefdirigent der Musikalischen Komödie. Regelmäßige Gastspieleinladungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz führtendas Orchester u. a. in die Philharmonien von Köln und Essen, zum Open Air auf dem Berliner Gendarmenmarkt, ins Konzerthaus Dortmund, ins Graf-Zeppelin-Haus Friedrichshafen, ins Konzerttheater Coesfeld und nach Aschaffenburg. Eine wichtigeAufgabe zur Förderung des künstlerischen Nachwuchses erfüllte das Orchester in den letztenJahren bei seiner Zusammenarbeit mit jungen Dirigenten beim jährlichen Operettenworkshop des Deutschen Musikrates. Die Kooperation mit der Dirigierklasse der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« wird fortgeführt.

Mit der Spielzeit 2015 / 16 wurde Stefan Klingele für fünf Jahre als Chefdirigent der Musikalischen Komödie verpflichtet. Einen ersten Eindruck hinterließ der Dirigent mit seinen musikalischen Einstudierungen der Produktion von Kurt Weills »One Touch of Venus« im Opernhaus sowie des Balletts »Romeo und Julia« in der Musikalischen Komödie. Mit Klingele verfügt das Orchester der Musikalischen Komödie über einen Dirigenten, der regelmäßiger Gast u. a. an den Opernhäusern von Stockholm, Dresden und Hannover ist und auf der Grundlage seiner Erfahrung als Opern- und Konzertdirigent die gezielte Arbeit mit dem Orchester weit über dessen eigentliche Domäne hinaus in den Fokus seiner Tätigkeit stellt. Auf dieser Basis erarbeitet Klingele das große Operetten- und Muscialrepertoire neu.