Juliane Postberg entstammt einer Opern- und Theaterfamilie, wurde in Nürnberg geboren und wuchs in Braunschweig auf. Sie studierte u. a. an der Music School in Bloomington, Indiana. Anschließend Arbeit im Künstlerischen Betriebsbüro (Landestheater Detmold, Staatstheater am Gärtnerplatz) und Leiterin des Betriebsbüros an der Oper Frankfurt bis 1993, anschließend Wechsel zum Staatstheater Kassel, dann an die Opernhäuser Bonn und Dortmund.
Ab 1996/97 war sie in gleicher Position am Aalto-Theater Essen, anfangs als Chefdisponentin, später als Künstlerische Betriebsdirektorin, dann als Stellvertretende Intendantin und schließlich als Künstlerische Leiterin des Aalto-Theaters.
Ab 2015/16 studierte sie zwei Semester Jura an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
Ab 2016/17 arbeitete Juliane Postberg als Orchesterdirektorin und Amtsleiterin bei den Bochumer Symphonikern, mit den Kernaufgaben logistische Begleitung und Strukturierung neuer Formate und Planung von Veranstaltungen im neu eröffneten Anneliese-Brost-Musikforum.
An der Semperoper Dresden arbeitete sie als Produktionsleiterin und Mitarbeiterin der Operndirektion und am Theater Dortmund vorübergehend als Chefdisponentin. Zwischen 2020 - 2023 war sie Künstlerische Betriebsdirektorin an der Oper Bonn und anschließenda Operndirektorin amHessischen Staatstheater Wiesbaden für die letzte Spielzeit von Uwe Laufenberg.
Ab der Spielzeit 2026/27 ist Juliane Postberg Operndirektorin an der Oper Leipzig.
