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Der Rebell des Königs (Cinq-Mars)

Charles Gounod

Vorstellung 20.01.2018  |  Oper in vier Akten und fünf Bildern | Text von Paul Poirson und Louis Gallet nach dem historischen Roman »Cinq-Mars« von Alfred de Vigny (1826)  |  In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln  |  Die Partitur der vorliegenden zweiten Fassung wurde mit der Unterstützung des Palazzetto Bru Zane erstellt und der Oper Leipzig zur Verfügung gestellt

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Frankreich im Jahre 1642: Der machthungrige Kardinal Richelieu ist als Erster Minister und engster Ratgeber von König Louis XIII. zum unangefochtenen Herrscher im Staat aufgestiegen. Doch die Partei des Königs erhält Unterstützung: Der junge Marquis de Cinq-Mars, einst von Richelieu selbst an den Hof geholt, steigt zum Günstling des Königs auf und schmiedet gemeinsam mit seinem Freund Conseiller de Thou und anderen Adligen ein Komplott gegen den Kardinal. Bestärkt wird er darin durch seine heimliche Liebe zur Prinzessin Marie de Gonzague, die Richelieu an den polnischen König verheiraten will. Doch Richelieu hat seine Spione überall: Seinem Handlanger Pater Joseph, der »grauen Eminenz«, gelingt es, den Verrat aufzudecken und durch geschickte Intrigen und Manipulationen für die eigenen Zwecke zu nutzen. So stellt er die Begnadigung Cinq-Mars’ in Aussicht, wenn Marie de Gonzague der politisch motivierten Heirat zustimmt. Um ihren Geliebten zu retten, willigt die Prinzessin ein. Doch vergebens: Der Rebell des Königs endet auf dem Schafott.

Mit der Wiederentdeckung dieser weitgehend vergessenen Oper von Charles Gounod wird ein wahrer Schatz der Musikgeschichte gehoben. Inspiriert von den historisch verbürgten Ereignissen rund um den hingerichteten Verschwörer Marquis de Cinq-Mars, die Alfred de Vigny 1826 in seinem populären Roman festhielt, entzündet Gounod in seiner Oper ein Feuer­werk melodischer Erfindungskraft und orchestralen Ausdrucks. Rebellion, Liebe, Treue und Freundschaft bis in den Tod spiegeln sich in schwelgerischen Kavatinen und Duetten, eingängigen Chören, charmanten Balletten und fulminanten Ensembles. Ein packender Historien-Thriller, dessen politische Aussage – wer in der Politik etwas ändern will, kann sich leicht die Flügel verbrennen – auch Regisseur Anthony Pilavachi anregt, der nach seinen feinsinnigen Inszenierungen von Verdis »Rigoletto« und des Doppelabends »The Canterville Ghost« / »Pagliacci« erneut an die Oper Leipzig zurückkehrt.

Aufführungen 20. Jan. 2018 / 11. Feb. 2018 / 11. Mär. 2018, Opernhaus (alle Vorstellungen mit Einführung 45 Min. vor Vorstellungsbeginn)

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