Oper

Andreas Homoki

Biografie

Geboren in Marl. Studium der Schulmusik und der Germanistik in Berlin an der Hochschule der Künste und an der Technischen Universität. 1987-1992 Regieassistent und Abendspielleiter an der Kölner Oper. Erste eigene Inszenierungen als Lehrbeauftragter an der Musikhochschule Köln sowie am Kölner Opernstudio. Seit seiner aufsehenerregenden »Frau ohne Schatten« in Genf 1992 freischaffend als Regisseur tätig. 1994 französischer Kritikerpreis für die Übernahme dieser Produktion an das Théâtre du Châtelet Paris. Seitdem Inszenierungen u.a. in Essen (»Madama Butterfly«), Hannover (»Das Schloss« von Aribert Reimann, »Aida«), Hamburg (»Rigoletto«), Genf (»Orphée et Eurydice«), Köln (»Der Wildschütz«, »Die Zauberflöte«, »Der Freischütz«), München (»Idomeneo«, »Manon Lescaut«, »Arabella«, »Romeo et Juliette«, »Königskinder«), Berlin (Komische Oper: »Falstaff«, »Die Liebe zu den drei Orangen«, »Die lustige Witwe« Deutsche Oper: »Hänsel und Gretel«), Dresden (»Turandot«, »La Traviata«), Basel (»Elektra«, »Der Rosenkavalier« und »Verdis Requiem«) und Amsterdam (»Carmen«, »Capriccio«, »Lulu«). Seit 1999 Mitglied der Akademie der Künste Berlin. Ab 2002 Chefregisseur der Komischen Oper Berlin, ab 2004 auch deren Intendant. Währenddessen Inszenierungen von »Die verkaufte Braut«, »Eugen Onegin«, »Der Rosenkavalier«, »Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny«, »La bohème«, »Die Meistersinger von Nürnberg« sowie Uraufführung von Frank Schwemmers »Robin Hood« und Christian Josts »Hamlet«. Seit 2012 Intendant des Opernhauses Zürich, dort Inszenierung von »Der fliegende Holländer«, »Lady Macbeth von Mzensk«, »Fidelio«, »Lohengrin und Martinůs »Juliette«. An der Oper Leipzig 2019/20 Regie zu »La Traviata«.