Musikalischer Salon

An die ferne Geliebte | Lieder von Ludwig van Beethoven und Franz Liszt

Performance 11/18/2017

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Von schmerzlicher Sehnsucht und brennendem Liebesleid, aber auch von Einsamkeit und geradezu weltentrückter Innigkeit weiß Tenor Patrick Vogel, begleitet von Pianist Ugo D'Orazio, im Musikalischen Salon gleich mehrere Lieder zu singen. Den titelgebenden Liederzyklus »An die ferne Geliebte« komponierte Ludwig van Beethoven 1816 im Auftrag seines langjährigen Gönners Fürst Joseph von Lobkowitz zum Andenken an dessen verstorbene Frau. Aus sechs Gedichten von Alois Jeitteles schuf Beethoven damit eine Art weltliches Requiem, aus dem mal kraftvoll, mal melancholisch die Macht der Liebe, die Raum und Zeit überwindet, tönt. Von der unerreichbaren Geliebten erzählen auch Petrarcas Gedichte, die der Renaissancedichter für Laura schrieb – jene Unbekannte, zu der er 1327 in der Kirche Sainte-Claire d'Avignon in größter Leidenschaft entbrannte. Drei dieser Texte vertonte Franz Liszt in seinen »Tre sonetti di Petrarca« und verwandelte darin die dramatischen Ausbrüche der Vorlage in lyrische Ekstase und atemberaubende Harmonik. Den Abschluss des Salons bilden schließlich Gustav Mahlers »Fünf Lieder nach Texten von Friedrich Rückert«. Entstanden an der Wende
zum 20. Jahrhundert zählen diese Lieder vielleicht zum Intimsten, was Mahler komponiert hat: »Es ist Empfindung bis in die Lippen hinauf, die sie aber nicht übertritt. Und: das bin ich selbst!«

Tenor Patrick Vogel | Klavier Ugo D’Orazio

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