Jakob Peters-Messer

Biografie

Geboren in Viersen am Niederrhein. Studium der Musiktheaterregie in Hamburg. Anschließend von 1987 - 91 Regieassistent von Götz Friedrich an der Deutschen Oper Berlin. 1990 Kritikerpreis der Berliner Zeitung für seine Produktion von Mozarts »La finta giardiniera« am Hebbel-Theater. Enge Zusammenarbeit mit Nikolaus Lehnhoff im europäischen Ausland und den USA. Seit 1994 freischaffender Regisseur mit Schwerpunkt im Bereich der Neuen Musik und Barockoper, sowie des 19. und 20. Jahrhunderts. Besonderes Interesse gilt der Entdeckung unbekannter Opern wie Schostakowitschs »Die Nase«, Max von Schillings »Mona Lisa«, Massenets »Grisélidis«, Mascagnis »Iris« oder Szymanowskis »König Roger«. An der Staatsoper Berlin Inszenierung von Telemanns »Orpheus oder die wunderbare Beständigkeit der Liebe«, Cavallis »La Didone« und der Uraufführung von Müller-Wielands »Komödie ohne Titel«. 2006 mit seiner Inszenierung von »Giulio Cesare« erste szenische Aufführung einer Händeloper in Israel an der Israeli Opera. Ausgezeichnet mit dem Publikumspreis »Beste Oper der Spielzeit 2009 /10« für die Uraufführungsinszenierung von Jeffrey Chings »Das Waisenkind« am Theater Erfurt. 2013 Erstaufführung von Meyerbeers »Vasco de Gama« am Theater Chemnitz und Inszenierung von »Tristan und Isolde« an der Nederlandse Reisopera (ausgezeichnet als »Oper des Jahres« in den Niederlanden). Zusammenarbeit mit Parnassus Arts Productions für Leonardo Vincis »Catone in Utica« beim Versailles Festival 2015 und Inszenierung von »Tosca« bei den Erfurter DomStufen-Festspielen 2016. Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Frank Beermann, Alan Curtis, René Jacobs, Konrad Junghänel, Jörg Halubek und Thomas Hengelbrock. An der Oper Leipzig 2017/18: Inszenierung »Don Carlo«.