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Claus Guth

Geboren in Frankfurt, studierte in München Philosophie, Germanistik, Theater­­­wissenschaften sowie Theater- und Opernregie. Schon früh bildeten Urauf­füh­run­gen einen wichtigen Schwerpunkt seiner Arbeit: Bei der Münchener Biennale inszenierte er u.a. Kulentys »Mother of black winged dreams«, bei den Salzburger Festspielen deutete er Luciano Berios »Cronaca del luogo«, an der Semperoper Dresden Peter Ruzickas »Celan« und in Basel »Schwarzerde« von Klaus Huber. Doch auch im »traditionellen« Repertoire ist Claus Guth zu Hause. Sein Spektrum reicht von der Barockoper bis zu Klassikern der Moderne wie Strawinskys »The Rake’s Progress«. In Zürich führte er u.a. bei Schuberts »Fierrabras«, Händels »Radamisto« und Dukas’ »Ariane et Barbe-Bleue« Regie. 2003 gab er mit »Der fliegende Holländer« sein Debüt bei den Bayreuther Festspielen. 2005 inszenierte er bei den Wiener Festwochen Mozarts »Lucio Silla« – seine erste gemeinsame Arbeit mit Nikolaus Harnoncourt, die 2006 mit einem Mozart-Da Ponte-Zyklus bei den Salzburger Festspielen ihre Fortsetzung fand. 2007 folgten »Luisa Miller« an der Bayerischen Staatsoper, »Die Meistersinger von Nürnberg« an der Semperoper, 2008 brachte er »Il trittico« am Opernhaus Frankfurt an der Hamburgischen Staatsoper einen neuen »Ring des Nibelungen« auf die Bühne. An der Oper Leipzig 2008/09 »Der Barbier von Sevilla (Il barbiere di Siviglia)«.

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