Musikalische Komödie

Mittwoch 27.03.2019 | 19:30 Uhr | Venussaal

Jazz im Venussaal

Mozart in Jazz

Stückinfos

Stephan König Jazz-Trio | Jazz-Improvisationen zu Themen von Wolfgang Amadeus Mozart

Beschreibung

Jazz-Improvisationen zu Themen von Wolfgang Amadeus Mozart mit dem Stephan König-Trio aus Leipzig. Hauptwerk des Abends ist das Klavierkonzert in A-Dur, dazu wird das »Lied der Trennung« zum »Blues der Trennung« und die »Kleine Nachtmusik« wird zur »Jazzigen Nachtmusik« – klassisch virtuos und jazzig improvisativ

Stephan König, Klavier / Bearbeitungen
Thomas Stahr, Bass
Wieland Götze, Schlagzeug


Stephan König wurde 1963 in Berlin geboren. Er studierte nach dem Besuch der Spezialschule für Musik Halle/S. an der Hochschule für Musik »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig die Hauptfächer Klavier, Komposition und Dirigieren und ist seither freischaffend tätig. Neben seiner Unterrichtstätigkeit an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater hat er diverse Gastverträge bei namhaften Orchestern und Bühnen und wirkte bei zahlreichen CD- Rundfunk- und Fernseh-Produktionen mit. Konzertreisen führten ihn nach Asien, Mittelamerika, Südamerika und durch viele Länder Europas. Er ist mehrfacher Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe. Auftrags-Kompositionen schrieb er für das Gewandhaus Leipzig, Oper Leipzig, Akademisches Orchester Leipzig, den MDR u.a. Er arbeitete zusammen mit Georg Christoph Biller, Uschi Brüning, Richard Galliano, Kathrin Göring, Nigel Kennedy, Ines Agnes Krautwurst, Jochen Kupfer, Lyambiko, Ulrike Mayer, Tobias Morgenstern, Anca Parghel, Martin Petzold, Florian Poser, Fermín Villanueva, Sebastian Weber, Angelika Weiz, Pascal von Wroblewsky, Wolfgang Krause Zwieback, Leipziger Streichquartett, Reinhold Quartett, ensemble amarcord, Sjaella u.v.a. Seit 1998 leitet er das von ihm gegründete »LeipJAZZig-Orkester« und seit 2007 das Kammerorchester 'artentfaltung'.

www.st-koenig.de
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Das Stephan-König-Trio
wurde 1987 gegründet. In den ersten Jahren, in denen vorrangig Kompositionen von Stephan König auf dem Programm standen, waren Thomas Moritz (Kontrabaß) und Jörg Steffens (Schlagzeug) die ständigen Partner von Stephan König (Klavier). Seitdem hat die Besetzung einige Male gewechselt – je nach der speziellen musikalischen Ausrichtung der Projekte waren am Baß Stephan »Grete« Weiser oder Tom Götze sowie am Schlagzeug Wolfram Dix oder Frank-Endrik Moll zu erleben. Bei den aktuellen Programmen »Bach in Jazz« (CD rondeau 2012), »Mozart in Jazz« (CD auris subtilis 2018), »Wagner in Jazz« und »Bilder einer Ausstellung – the jazz-version« (Mussorgski / König) spielt Stephan König zusammen mit Thomas Stahr (Bass) und Wieland Götze (Schlagzeug).
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Thomas Stahr
begann mit 14 Jahren E-Bass zu spielen. Später studierte er klassischen Kontrabass an der Musikhochschule Köln, u.a. bei Prof. Wolfgang Güttler. 1986 legte er die künstlerische Reifeprüfung »Mit Auszeichnung« ab und 1989 sein Konzertexamen. Von 1987 bis 1991 war er Dozent für E-Bass und Jazz-Kontrabass an der Rheinischen Musikschule in Köln. Seit 1991 ist er Mitglied des Gewandhausorchesters und seit 1995 Lehrbeauftragter für E-Bass und Jazz-Kontrabass an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn-Bartholdy« Leipzig. Er spielte u. a. mit Nigel Kennedy, Ron Williams, Thomas Freitag und Jiggs Wigham. In folgenden Big Bands wirkte er mit: German Philharmonic Big Band, Köln Big Band, Leipzig Big Band und LeipJAZZig-Orkester. Sein wichtigstes Jazz-Projekt ist das »Thomas Stahr Trio« in der Besetzung Gesang, Bass und Percussion.
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Wieland Götze
erhielt seine musikalische Ausbildung 1991-98 an der Musikschule, 1998-2002 im BW Musikkorps. Er studierte 2002-2006 an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar. Seit 1994 ist er in verschiedensten Rock- und Jazzbands tätig. Er nahm Unterricht bei Jo Thönes (The Greatest), Sperie Karas (The Legend), Werner Schmitt u.a. Er wirkte bei diversen Musicalproduktionen mit: „Mephisto“ (Weimar 2003), »Chess« (Nordhausen 2007), »West Side Story« (Meiningen 2009), »Fame« (Gera 2008) und »On the town« (Nordhausen 2009). Seit 2003 ist er Schlagzeuger der Leipzig BigBand und im LeipJAZZig-Orkester. Zusammenarbeit mit: Nils Landgren, Nina Hagen, Andy Haderer, Allen Vizutti, Debbie Davis, Dirk Zöllner, Puhdys, Gunther Emmerlich, Frank Zander, Bernhard Brink, Pascal von Wroblewski, Angelika Weiz u.a.

www.wielandgoetze.com
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Für mich ist Improvisation eine gleichberechtigte Kunstform neben der Komposition. Der Vorteil der Improvisation gegenüber der Komposition ist, dass der Interpret viel direkter auf die jeweilige Situation des Konzertes eingehen kann – d.h. auf Raum, Instrument, Ausstrahlung der Zuhörer und insbesondere auch auf den eigenen emotionalen momentanen Zustand. Der Vorteil der Komposition ist, dass der Komponist so lange am Werk feilen kann, bis er glaubt, fertig zu sein. Das Risiko bei der Improvisation ist, dass es nur eine zeitliche Möglichkeit für den Ton gibt. Es gibt die freie Improvisation und die thematisch gebundene Improvisation; dieser Konzert-Abend ist gebunden an musikalische Themen und Ausdrucksformen von Wolfgang Amadeus Mozart, d.h. es werden beide Kunstformen – Improvisation und Komposition – verschmolzen. (Stephan König)
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Klavierkonzert in Jazz
(Klavierkonzert A-Dur, KV 488) – 1. Allegro; 2. Adagio; 3. Allegro assai
Abendempfindung an Laura (»Abendempfindung an Laura«, KV 523)
Der Blues der Trennung (»Das Lied der Trennung«, KV 519)
Der Zauberer (»Der Zauberer«, KV 472)
Sehnsucht nach dem Frühling (»Sehnsucht nach dem Frühling«, KV 596)
Eine jazzige Nachtmusik (»Eine kleine Nachtmusik«, KV 525) – 1. Allegro; 2. Romance; 3. Menuetto; 4. Rondo
 
Kompositionen: Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Bearbeitungen: Stephan König (*1963)

Termin 27. Mär. 2019, 19:30, Venussaal Musikalische Komödie