Szene © Kirsten Nijhof
Wallis Giunta, Olena Tokar, Sunnyboy Dladla © Kirsten Nijhof
Olena Tokar, Marika Schönberg © Kirsten Nijhof
Szene © Kirsten Nijhof

Oper

Samstag 22.09.2018 | 19:00 Uhr | Opernhaus

Die Hochzeit des Figaro

Opera buffa in vier Akten | Text von Lorenzo da Ponte nach Beaumarchais’ Komödie »La folle journée ou Le mariage de Figaro« (1784) | In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Wolfgang Amadeus Mozart

Stückinfos

Spieldauer ca. 3 1/4 Stunden | Eine Pause

Beschreibung

»Ius primae noctis« – auf das Recht der ersten Nacht bei seinen weiblichen Untertanen wollte Graf Almaviva eigentlich verzichten. Allerdings hat es ihm die Kammerzofe Susanna besonders angetan! Und angesichts ihrer bevorstehenden Hochzeit mit seinem Kammerdiener Figaro will der Graf die Annullierung nun widerrufen. Mit allen Mitteln versucht er die Hochzeit zu verhindern, während Susanna und Figaro ihren Freudentag gegen alle Widerstände durchsetzen wollen. Verkleidungen, nächtliche Rendezvous, Fenstersprünge und vorgetäuschte Abreisen treiben die turbulente Handlung vorwärts, in die sich die Figuren willentlich und unwillentlich verstricken.

Mozarts »Die Hochzeit des Figaro (Le nozze di Figaro)« entstand zwischen Herbst 1785 und Frühjahr 1786. Die Vorlage ist Pierre Augustin Caron de Beaumarchais’ gesellschaftskritisches Lustspiel »Der tolle Tag oder die Hochzeit des Figaro« vom Vorabend der Französischen Revolution. Ein Stück gegen »Laster, Missbrauch und Willkür unter der Maske der herrschenden Sitte«, das Mozarts genialer Librettist Lorenzo da Ponte in ein Operntextbuch umformte. Uraufgeführt am 1. Mai 1786 an der Hofoper Wien (dem »Alten Burgtheater«), ist »Die Hochzeit des Figaro« in mehrerer Hinsicht ein stilbildendes Werk mit revolutionärer Spannkraft: Mozart prangert darin das gefällige Selbstbild der Aristokratie an, die sich aufgrund ihres Standes für unanfechtbar wähnte. Auch die Musik ist von einer beispiellosen Dramatik: In ihr spiegelt sich nicht nur die seelische Tiefe der Figuren, sondern auch die Doppelbödigkeit des mozartschen Spiels. Das macht »Die Hochzeit des Figaro« bis heute zum unübertroffenen Meisterwerk der komischen Oper.

Aufführungen 09. & 22. Sep. 2018 / 25. Jan. 2019, Opernhaus


Matthias Foremny Musikalische Leitung
Gil Mehmert Inszenierung
Falk Bauer Kostüme
Alexander Stessin Choreinstudierung
Elisabeth Kühne Dramaturgie
Gal James Gräfin Almaviva
Magdalena Hinterdobler Susanna
Wallis Giunta Cherubino
Karin Lovelius Marcellina
Lena Langenbacher Barbarina
Sophie Stratmann Erstes Mädchen
Ayda-Lisa Agwa Zweites Mädchen
Kay Stiefermann Graf Almaviva
Sejong Chang Figaro
Randall Jakobsh Don Bartolo
Dan Karlström Basilio
Patrick Vogel Don Curzio
Roland Schubert Antonio