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Die Herzogin von Chicago

Emmerich Kálmán

Vorstellung 23.12.2018  |  Operette in zwei Akten mit Vor- und Nachspiel | Text von Julius Brammer und Alfred Grünwald

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Für Geld kann man alles kaufen! Dieser ­Überzeugung ist zumindest Mary Lloyd, Milliardärstochter aus ­Amerika. Sie wettet mit ihren Freundinnen aus dem Young Ladies Eccentric Club, einen Prinzen samt König­reich mit ihren Schecks erstehen zu können. Und da es echte Prinzen nur noch in Übersee gibt, begibt sich Mary für ihre Mission ins alte Europa – im Gepäck eine Jazzband, deren Musik schon bald die ­Tanzlokale von Budapest bis Wien beherrscht. Als Mary in ­einem dieser Etablissements auf Sándor Boris trifft, Erbprinz des hoch verschuldeten Sylvarien, scheint das ­passende Wettobjekt gefunden. Die käufliche Übernahme des sylvarischen Schlosses ist mit amerikanischen Dollars rasch geregelt, das Herz des Prinzen kann Mary jedoch nicht so leicht gewinnen – immerhin schlägt das noch ganz altmodisch im Takt von Walzer und Csárdás und kann dem neuen Beat von Charleston und Foxtrott nur wenig abgewinnen. Als es wider Erwarten doch noch zu einer Annäherung zwischen alter und neuer Welt kommt, stellt sich schließlich die alles entscheidende Frage: Geld oder Liebe ... oder beides?

Emmerich Kálmán komponiert in seiner »­Herzogin von Chicago« einen musikalisch höchst ­amüsanten Clash of Cultures, in dem Jazz und Slowfox gegen ­Wiener Walzer und Csárdás antreten. Neunzig Jahre nach ihrer Uraufführung kommt diese Operetten­rarität in einer Inszenierung von Regisseur und Schauspieler Ulrich Wiggers nun erstmals an die Musi­ka­lische Komödie.

Premiere 20. Okt. 2018, Musikalische Komödie
Aufführungen 21., 27., 28. & 31. Okt. / 21. Nov. / 04., 22., 23. & 25. Dez. 2018 / 19. & 20. Jan. 2019

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