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Der fliegende Holländer

Richard Wagner

Vorstellung 30.03.2019  |  Romantische Oper in drei Aufzügen | Text vom Komponisten | In deutscher Sprache mit Übertiteln

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Bis in alle Ewigkeit ist der fliegende Holländer dazu verdammt, auf seinem Geisterschiff die Weltmeere zu durchsegeln, ohne Rast, ohne Ziel. Nur einmal alle sieben Jahre darf er an Land, um dort Erlösung zu ­suchen: in einem »Weib, das bis in den Tod getreu ihm auf Erden«. Die Kapitänstochter Senta, die an den ­gesellschaftlichen Konventionen und der Enge der dörflichen Gemeinschaft zu ersticken droht, glaubt sich auserkoren, diesen Fluch zu brechen. Als ihr ­Vater ­Daland mit einem geheimnisvollen Fremden an ­seiner Seite von See zurückkehrt, erkennt sie sofort den Verdammten aus jener düsteren Seemanns­ballade, die ihr schon die Amme vorsang, und bricht auch die letzten Brücken zum vorgezeichneten Leben mit ihrem Verehrer Erik ab.

Nach seinen drei Frühwerken betrachtete Richard Wagner den 1843 uraufgeführten »Fliegenden ­Holländer« als sein erstes gültiges Werk überhaupt. Mit dem Einbruch des Übersinnlichen und der ­dämonischen Naturgewalten in die Realität knüpfte er an die Tradition der schauerromantischen Oper an und beschritt mit dem Erlösungsmotiv einen Weg, der für seine folgenden Musikdramen bestimmend werden sollte. Das stürmische Wogen des Meeres, wilde Seemannschöre und die zentrale Ballade Sentas ­ver­dichtet Wagner zu einem atmosphärischen ­Thriller,  der vom ersten Ton an in Bann zieht. Michiel Dijkema, der in ­Leipzig zuletzt mit seiner bewegenden Interpre­ta­tion von »­Rusalka« begeisterte, erzählt in seiner Inszenierung von der Suche nach Heimat, aber auch von der Sehnsucht nach dem Anderen.

Premiere 30. Mär. 2019, Opernhaus
Aufführungen 22. Apr. / 12., 17. & 30. Mai / 10. Jun. 2019 (alle ­Vorstellungen mit Einführung 45 Min. vor Vorstellungsbeginn)

Kantinengespräch 12. Mai 2019, Opernhaus
Das »Kantinengespräch« bietet die Möglichkeit zum ­inhaltlichen Austausch über den Opernabend mit den Dramaturgen und Mitwirkenden der Produktion in der Kantine des Opernhauses. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt. Der Eintritt erfolgt über den Bühneneingang Goethestraße mit einer kostenlosen Zählkarte. Die Zählkarte erhalten Sie nur am Abend bis zum Beginn der Vorstellung in Verbindung mit einer Eintrittskarte.

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