Es liegt eine Leichtigkeit über dieser Inszenierung, die sich wohltuend abhebt vom gewohnten Freimaurer-Pathos. Nürnberger respektiert den Umstand, dass Mozart und Schikaneder ‚ Die Zauberflöte’ konsequent auf Erfolg anlegten – nicht auf Weltendeutung. […]. Ein solch kulinarisches Bildertheater steht dem Haus am Augustusplatz gut zu Gesicht.
Leipziger Volkszeitung, 11. Oktober 2004
Überwältigende Farbigkeit kam da märchenhaft von der Szene, die lebendig wurde mit einem hervorragenden Solistenensemble. […] Eine interessante Inszenierung entstand, ein theatralisches Spektakel von faszinierender Bildhaftigkeit und musikalisch erfüllter, bewegender Ausdruckskraft der Solisten, der Chöre und des Orchesters.
Das Orchester, 13. Oktober 2005
Strawinsky-Projekt I
Feuerwerk | Symphony in Three Movements | Der Feuervogel
Die Arbeiten weniger Komponisten stehen so sehr im Zeichen des Tanzes wie die Igor Strawinskys (1882-1971). Zur Eröffnung des ersten Strawinsky-Ballettabends erklingt als Ouvertüre „Feuerwerk” („Feu d´artifice”), Strawinskys Orchester-Frühwerk von 1908.
„Symphony in Three Movements” schrieb Strawinsky 1945, George Balanchine choreographierte dazu 1972 für das New York City Ballet ein großes, energiegeladenes und kontrastreiches Ensemble-Stück.
Mit seiner ersten Ballettkomposition für die Compagnie „Les Ballets Russes“, „Der Feuervogel” („L´oiseau de feu”, 1910), wurde Strawinsky ein bekannter Mann. Die Geschichte vereint bekannte russische Märchenfiguren. Paul Chalmer choreographiert und inszeniert in der Tradition von Michail Fokin. Bühne und Kostüme wurden 1926 von der russischen Avantgarde- Künstlerin Natalia Gontscharowa entworfen.
FEUERWERK: (Ouvertüre)
SYMPHONY IN THREE MOVEMENTS: Choreographie George Balanchine | Einstudierung Malin Thoors
DER FEUERVOGEL: Choreographie, Inszenierung Paul Chalmer in der Tradition von Michail Fokin | Bühne, Kostüme Natalia Gontscharowa
Musikalische Leitung Axel Kober
Leipziger Ballett | Gewandhausorchester

