Es liegt eine Leichtigkeit über dieser Inszenierung, die sich wohltuend abhebt vom gewohnten Freimaurer-Pathos. Nürnberger respektiert den Umstand, dass Mozart und Schikaneder ‚ Die Zauberflöte’ konsequent auf Erfolg anlegten – nicht auf Weltendeutung. […]. Ein solch kulinarisches Bildertheater steht dem Haus am Augustusplatz gut zu Gesicht.
Leipziger Volkszeitung, 11. Oktober 2004
Überwältigende Farbigkeit kam da märchenhaft von der Szene, die lebendig wurde mit einem hervorragenden Solistenensemble. […] Eine interessante Inszenierung entstand, ein theatralisches Spektakel von faszinierender Bildhaftigkeit und musikalisch erfüllter, bewegender Ausdruckskraft der Solisten, der Chöre und des Orchesters.
Das Orchester, 13. Oktober 2005
Die Schöpfung
Gefördert durch die Sparkasse Leipzig
„Die Schöpfung” war 1991 Uwe Scholz´ Einstand als neuer Direktor des Leipziger Balletts. Seither gehört die Choreographie zu Haydns Oratorium zu den wichtigen und am häufigsten gespielten Repertoire-Stücken der Compagnie.
„Die Schöpfung ist so etwas – bei aller Unterschiedlichkeit unserer Programme – wie unsere Signatur geworden. Sie hat sich verändert. Es ist fast kein Ballett von mir mehr, es ist einfach die Schöpfung des Leipziger Balletts. Und dies macht mich sehr froh. Nachdem ich es nun zum 60. Mal in Leipzig gesehen habe, spüre ich, wie sich das Ensemble das Werk zu eigen gemacht hat wie kein anderes. Und – ich wage es zu sagen – ich kenne keine Company weltweit, die mit solch einer Energie und Präsenz ein solches Werk über den Orchestergraben hinweg ,explodieren' lässt” Uwe Scholz, 1998
Inszenierung, Choreographie Uwe Scholz | Bühne Uwe Scholz unter Verwendung der Aquarelle „CVIII Watercolors Adayer“ von Francesco Clemente | Kostüme Dorothea Weinert | Choreinstudierung Sören Eckhoff | Musikalische Leitung Sören Eckhoff
Leipziger Ballett | Gewandhausorchester | Chor der Oper Leipzig Gesangssolisten: Ainhoa Garmendia (Sopran), Geneviève King (Alt), Martin Petzold (Tenor) | Miklós Sebestyén (Bass)

