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Rosamund Gilmore

geboren in London. Ausbildung im klassischen Ballett an der Elmhurst Ballet School in London und der John Cranko Schule in Stuttgart. Engagements als Tänzerin in Augsburg, Kassel und Bonn. 1979 Gründung der »Laokoon Dance Group« gemeinsam mit dem Komponisten Franz Hummel. Eigene Choreografien mit der »Laokoon Dance Group«: »Egmont-Trilogie«, »H-Moll-Messe« und »Blaubart« (für das ZDF verfilmt). Auszeichnung mit dem Kulturpreis der Stadt Mannheim und dem Bayerischen Kulturpreis. Seit 1990 Arbeit als Opernregisseurin. Inszenierungen am Staatstheater Kassel (»Wozzeck«, »Tannhäuser«, »Die Liebe zu den drei Orangen«), am Theater Kiel (Uraufführung von »Aus der Matratzengruft« von Günther Bialas), am Staatstheater Darmstadt (»Orlando« von Vivaldi und »Rodelinda« von Händel), in Santa Fe, New Mexico (»Daphne«), in Bielefeld (»Der fliegende Holländer«), am Staatstheater Wiesbaden (»Aus Deutschland« von Mauricio Kagel), am Staatstheater Braunschweig (»Ariadne auf Naxos«), am Staatstheater Karlsruhe (Uraufführung von »Styx« von Franz Hummel) sowie am Landestheater Linz und bei den Bregenzer Festspielen (»Nijinskys Tagebuch« von Detlev Glanert). Regelmäßige Arbeiten am Theater Bremen (»Bremer Freiheit« von Adriana Hölzky, »West Side Story« von Leonard Bernstein, die Uraufführung von »Molière oder Die Henker der Komödianten« von Johannes Kalitzke, »Der Rosenkavalier«, die Uraufführung von »Noach« von Sidney Corbett, »Greek Passion«, »Der Kaiser von Atlantis«, die Uraufführung von »Der Herbst des Patriarchen« von Giorgio Battistelli sowie zuletzt einen Doppelabend mit »Herzog Blaubarts Burg« von Béla Bartók und »Blaubart« von Franz Hummel), an der Oper Frankfurt (»Eugen Onegin«, »Die Krönung der Poppea« sowie »Un re in ascolto« von Luciano Berio), am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen (»Turandot«, »Parsifal«, »Don Giovanni«) sowie am Staatstheater am Gärtnerplatz (»Die Schöne und das Biest« von Philip Glass, »Die Zauberflöte«, »Das schlaue Füchslein« in einer Koproduktion mit der Bayerischen Theaterakademie August Everding). 2007 Nominierung für den Deutschen Theaterpreis FAUST für die Bremer Uraufführung »Keine Stille außer der des Windes« von Sidney Corbett, 2009 für die Uraufführung von Franz Hummels Oper »Der Richter und sein Henker«. An der Bayerischen Theaterakademie August Everding zusammen mit Ulf Schirmer: »Tri Sestri« von Peter Eötvös. An der Oper Leipzig ab der Spielzeit 2012 / 13: Inszenierung »Der Ring des Nibelungen«.