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Jürgen Linn

Gesangsstudium an der Musikhochschule Mannheim, 1990 Förderpreis der Stadt Mannheim. Nach Festengagements am Pfalztheater Kaiserslautern und am Staatstheater Nürnberg Beginn einer internationalen Karriere. Gastspiele an verschiedenen Opernhäusern in Deutschland, Frankreich (Strasbourg), Italien (Triest, Bologna, Mailand, Palermo, Rom, Verona, Venedig) und Mexico (Mexico City). 2004 Japan-Debüt als Jochanaan mit dem New Japan Symphony Orchestra. 2005 Debüt als Holländer; 2007 erstmals Telramund in »Lohengrin« an der Mailänder Scala, den er im selben Jahr auch an der Dresdner Semperoper sang. Wotan in der »Walküre« an der Nationaloper Riga und im gesamten »Ring des Nibelungen« am Opernhaus Nürnberg; 2008 Faninal in Japan, 2009/10 Alberich in Tokyo, Holländer in Chemnitz, Wanderer (»Siegfried«) in Karlsruhe und Telramund in Hamburg. 2010 Rollendebüt als Ochs im »Rosenkavalier» in Karlsruhe; an der Berliner Staatsoper u.a. Schigolch in »Lulu« unter Leitung von Daniel Barenboim. Besondere Verdienste auch in der zeitgenössischen Musik, z.B. als »Prometheus«(Orff) in altgriechischer Sprache, Cortez in »Die Eroberung von Mexico« (Rihm) oder Captain in »The Death of Klinghoffer« (Adams). Gefragter Konzert- und Liedsänger, auch mit ausgefalleneren Werken, wie Schönbergs »Jakobsleiter« und »Ode an Napoleon Bonaparte«, B.A.Zimmermanns »Ekklesiastische Aktion« und Martins »Jedermann-Monologe«. CD-Produktionen, u.a. Gesamtaufnahme von Alban Bergs »Lulu« und »Sinfonie Nr. 8« (Sinfonie der Tausend) von Gustav Mahler mit dem New Japan Philharmonic unter Christian Arming (2009). 2013/14 an der Oper Leipzig bereits Baron Ochs auf Lerchenau im »Rosenkavalier«. 2015/16 Alberich in »Das Rheingold«, »Siegfried« sowie in »Götterdämmerung«.

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