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    Chor und Zusatzchor der Oper Leipzig © Kirsten Nijhof

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    Amarille Nizza, Markus Marquardt © Kirsten Nijhof

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    Jean Broekhuizen, Gaston Rivero © Kirsten Nijhof

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    Markus Marquardt © Kirsten Nijhof

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Nabucco

Giuseppe Verdi

Vorstellung 09.02.2018  |  Dramma lirico in vier Teilen | Text von Temistocle Solera | In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln  |  Spieldauer ca. 2 1/2 Stunden | Eine Pause

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Mit »Nabucco« gelang Verdi 1842 der Durchbruch als Opernkomponist. Große Gefühle wie Liebe, Eifersucht, Hass und Wahnsinn hat er in diesem Werk mit beeindruckender Genauigkeit und mitreißender musikalischer Kraft gestaltet. Die Einnahme Jerusalems durch den Babylonierkönig Nebukadnezar (Nabucco) setzt eine Kette sich überstürzender Ereignisse in Gang. Der Hohepriester Zaccharia ermutigt das Volk der Hebräer, weiter auf Rettung zu hoffen, da er Nabuccos Tochter und Thronerbin Fenena als Geisel gefangen hält. Fenena aber liebt den Hebräer Ismaele. Auch Abigaille, die andere Tochter Nabuccos, ist in Ismaele verliebt und erhebt Anspruch auf den Thron. Als sie erfährt, dass sie in Wahrheit die Tochter einer Sklavin ist, entreißt sie dem verwirrten Nabucco die Krone und erhebt sich zur Herrscherin der Babylonier. Fenena und die gefangenen Hebrärer will sie töten lassen. In äußerster Not fleht Nabucco den Gott der Hebräer um Hilfe an …
Der Chor »Va, pensiero, sull’ali dorate«, eine der populärsten Musiknummern der Operngeschichte, steht für die Befreiung eines unterdrückten Volkes und ist bis heute so etwas wie die zweite Nationalhymne der Italiener. Er ist nur einer von vielen emotionalen Höhepunkten der Oper. Die höchst dramatische Geschichte hat Dietrich W. Hilsdorf inszeniert, der damit zum vierten Mal an der Oper Leipzig arbeitete.

Aufführungen 09. Feb. 2018 / 25. Feb. 2018 / 20. Apr. 2018, Opernhaus

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