Kleine Komödie: »Wenn ich mir was wünschen dürfte«

Ein Friedrich Hollaender-Abend

Vorstellung 16.09.2017

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Kaum ein zweiter Komponist hat die Zeit, die man gemeinhin als »Tanz auf dem Vulkan« bezeichnet, also die 20er und 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts, musikalisch so treffend auf den Punkt gebracht wie der Komponist und Liedermacher Friedrich Hollaender. Seine Lieder changieren zwischen der Sehnsucht nach Unbeschwertheit und dem Reiz der sexuellen Freizügigkeit der sogenannten Roaring Twenties. Viele seiner elektrisierenden Texte, die voller Zeitkolorit sind, sind durch Marlene Dietrich bekannt geworden, für die Hollaender Titel wie »Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt« oder »Wenn ich mir was wünschen dürfte« geschrieben hat. Doch entstammen weitaus mehr Chansons, Songs und Schlager seiner Feder, etwa »Sexappeal«, »Stroganoff« oder »Ich lass mir meinen Körper schwarz bepinseln«.

Zum Gedenken an seinen runden Geburts- und auch Todestag werden eine kleine Auswahl seiner frechen, besinnlichen und heiteren Chansons, sein bewegtes Leben, das ihn bis ins Exil in die USA (1933 – 1955) führte, sowie witzige Anekdoten um seine Person im Mittelpunkt eines Liederabends im Venussaal der Musikalischen Komödie stehen.

Mit Angela Mehling, Michael Raschle
Klavier Susanne Fiedler

  • Sparkasse Leipzig

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