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Faust (Margarethe)

Charles Gounod

Vorstellung 11.12.2015  |  Oper in fünf Akten | Text von Jules Paul Barbier und Michel Florentin Carré, nach Carrés Drame fantastique »Faust et Marguerite« (1850) und  |  »Faust. Der Tragödie erster Teil« (1806) von Johann Wolfgang von Goethe in der Übersetzung von Gérard de Nerval | In französischer Sprache. Mit deutschen Übertiteln  |  Koproduktion mit der Stiftung Stadttheater und Konzerthaus Bozen | Spieldauer ca. 3 1/2 Stunden | Eine Pause

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Der Wunsch klingt verführerisch: noch einmal das Rad der Zeit zurückdrehen und die Freuden ewiger Jugend genießen! Doch die Folgen sind fatal. Um den Preis seiner eigenen Seele verschreibt sich Faust in einem Akt von Verzweiflung und Lebensüberdruss dem Teufel, um ein letztes Mal das pralle Leben am eigenen Leibe zu spüren. Doch mit seinem Alter verliert Faust auch seine Reife, sein Verantwortungsbewusstsein. Und so entpuppt sich die Liebe zu Margarethe als ein blindes Abenteuer. Margarethe, die ursprüngliche Titelfigur von Gounods Oper, wird zum Spielball eines rücksichtslosen Deals.
Charles Gounod reduziert in seiner Adaption von Goethes Klassiker die Geschichte auf die sogenannte Gretchen-Tragödie. Zugleich kostet er die opernhaften Szenen des Stoffs voll aus. Das Augenmerk seiner Faust-Oper liegt dabei insbesondere auf der schillernden Figur des Mephisto, Taschenspieler und Verführer der Massen, gewitzter Sympathieträger und rücksichtsloser Spielführer von Krieg, Tod und Verderben gleichermaßen.
Mit Charles Gounods Oper »Faust« bringt die Oper Leipzig zum Jubiläum der Stadt jenen Stoff auf die Bühne, der wie kein zweiter mit Leipzig verbunden ist. Hier hat Goethe studiert, hier wurde er zu einer zentralen Szene seines »Faust«, der Studentenszene in Auerbachs Keller, inspiriert. Immer wieder überrascht Regisseur und Bühnenbildner Michiel Dijkema, der zuletzt Puccinis »Tosca« an der Oper Leipzig inszenierte, mit Bilderwelten, die mit den herkömmlichen Sichtweisen brechen, ohne dabei zu verstören.

Aufführungen 27. Mär. 2016 / 21. Jan. 2017 / 05. Mär. 2017 / 25. Mai 2017, Opernhaus

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