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Der Nussknacker

Jean-Philippe Dury / Peter Tschaikowski

Vorstellung 18.12.2017  |  Ballett von Jean-Philippe Dury | Musik von Peter Tschaikowski (»Der Nussknacker« op. 71) nach E. T. A. Hoffmanns Erzählung »Nussknacker und Mäusekönig« (1816)  |  in der Bearbeitung »Histoire d’un casse-noisette« (1845) von Alexandre Dumas d. Ä. | Choreografische Uraufführung | Für Kinder ab 6 Jahren

Ausverkauft

Tschaikowski kannte ihn – den Zauber des Weihnachtsabends, den er zeitlebens mit geradezu kindlicher Freude beging: »Sodann, als die Kerzen angezündet waren, spielte die Gastgeberin einen Marsch, die Türen taten sich weit auf und ›die Kinder‹ (alle nahezu fünfzig Jahre alt), Tschaikowski allen voran, stürmten in den Saal, fassten sich an den Händen und begannen um den Christbaum zu tanzen«, so eine Zeitgenossin. Nicht zufällig fühlt man sich bei dieser Beschreibung an den Beginn von Tschaikowskis »Nussknacker«-Ballett erinnert. Denn auch Clara und ihre Geschwister können es kaum erwarten, bis sie an Heiligabend endlich ihre Geschenke auspacken können. Für die größte Begeisterung sorgt dabei ein Spielzeug vom geheimnisvollen Onkel Drosselmeier: ein Nussknacker, den vor allem Clara in ihr Herz schließt. Als sie um Mitternacht heimlich zu ihrem hölzernen Freund zurückschleicht, scheinen Traum und Wirklichkeit zu verschwimmen: Wie von Zauberhand erwachen Nussknacker und Zinnsoldaten zum Leben und kämpfen unerbittlich gegen die Schar des Mäuse­königs. Schließlich entscheidet Claras mutiges Eingreifen die Schlacht – der einst zum Nussknacker verwandelte Prinz ist erlöst. Zum Dank nimmt er das Mädchen mit auf eine tänzerische Reise ins Reich der Schneekönigin und den prachtvollen Palast der Zuckerfee.

Seit über hundert Jahren entführt Tschaikowskis Ballett seine großen und kleinen Zuschauer in eine märchenhafte Welt voller Fantasie. Basierend auf den Märchenvorlagen e. t. a. Hoffmanns und Alexandre Dumas’ erzählt es eine faszinierende Geschichte zwischen Illusion und Realität, von nächtlichen Schatten, der erlösenden Kraft der Liebe und der Sehnsucht nach den Wundern der Kindheit. Nach seinem facettenreichen Beitrag zur Spiegelzelt-Produktion »Französische Chansons« setzt Choreograf Jean-Philippe Dury in Leipzig nun Tschaikowskis Ballett-Klassiker opulent in Szene.

Aufführungen 18. & 19. Nov. / 01., 05., 06., 18., 19., 20., 23. & 25. Dez. 2017, Opernhaus (alle Vor­stellungen mit Einführung 45 Min. vor Vorstellungsbeginn und Publikumsgesprächen nach Abendvorstellungen – außer 25. Dez.)

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