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Gewandhausorchester

Im Opernhaus spielt das Gewandhausorchester. Das geschichtsträchtige Spitzenorchester, das im Jahr 2018 sein 275-jähriges Bestehen feiert, ist damit ein Garant für musikalische Kontinuität auf höchstem künstlerischen Niveau an unserem Haus.

Seit 1840 in städtischer Hand, hat das Gewandhausorchester drei gleichbedeutende Spielstätten: das Gewandhaus, das Opernhaus sowie die Thomaskirche. Mit der Tradition des Gewandhausorchesters ­verbinden sich in der Oper Namen wie Heinrich Marschner, Albert Lortzing, Gustav Mahler oder Arthur Nikisch und Uraufführungen wie Heinrich ­Marschners »Vampyr« (29. Mär. 1828), Lortzings »Zar und Zimmermann« (22. Dez. 1837) und »Der Wildschütz« (31. Dez. 1842), Schumanns einzige Oper »Genoveva« (25. Jun. 1850) oder Kurt Weills »Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny« (9. März 1930). Erstmals außerhalb des Bayreuther Festspielhauses wurde hier zudem 1878 Richard Wagners »Ring«-Tetralogie aufgeführt.

Im Gewandhaus prägten bislang 20 Gewandhauskapellmeister wie ­beispielswiese Felix Mendelssohn Bartholdy, Franz Konwitschny, Václav Neumann, Kurt Masur, Herbert Blomstedt und Riccardo Chailly den Klangkörper. In der Saison 2017/18 tritt Andris Nelsons als 21. Gewandhauskapellmeister sein Amt an.

Seit 2009 / 10 ist Ulf Schirmer Generalmusikdirektor der Oper Leipzig. Mit seiner Ernennung zum Intendanten erhielt die künstlerische Zusammenarbeit der beiden Kulturinstitutionen am Augustusplatz neue Impulse. Höhepunkte der jüngsten Zeit liegen hierbei insbesondere im Wagner- und Strauss-Repertoire.

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