Axel Köhler
in Schwarzenberg/Erzgebirge geboren, besuchte zunächst eine Spezialmusikschule, später die Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ Dresden, wo er Violinpädagogik und Gesang studierte. Erstes Engagement 1984 am Landestheater Halle als Spielbariton. In den folgenden Jahren Fachwechsel zum Countertenor, Debüt 1987 als Eustazio in der legendären Halleschen „Rinaldo”-Inszenierung von Peter Konwitschny. Zunehmend anspruchsvolle Countertenor-Partien, darunter vor allem Partien in Händel-Opern. Seitdem gastiert Axel Köhler an allen bedeutenden Bühnen Europas und den USA, u.a. in Berlin, Hamburg, Washington, New York, London, Dresden und bei den Salzburger Festspielen. 1999 vom Opernhaus Halle zum Kammersänger ernannt. Dort 2000 Regie-Debüt mit Monteverdis „L’incoronazione di Poppea“. Es folgten u.a. Inszenierungen von Händels „Rodrigo“ (2001), „Teseo“ (2003) und „Admeto“ (2006) (alle Händel-Festspiele Halle), das open-air-Spektaktel „Spettacolo barocco“ im Hof der Hallenser Moritzburg (2003), Benjamin Brittens „A Midsummer Night’s Dream“ im Münchner Prinzregententheater 2004, am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin 2007 „Don Giovanni“. Im Kellertheater der Oper Leipzig führte er im März 2007 Regie bei Tom Johnsons „Riemannoper“. Ab 2009/10 Operndirektor am Opernhaus Halle. An der Oper Leipzig Trasimede in „Admeto, König von Thessalien“.


