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Werner Schroeter

in Georgenthal/Thüringen geboren, aufgewachsen in Heidelberg. Schroeter gilt neben Rainer Werner Fassbinder, Alexander Kluge, Werner Herzog und Rosa von Praunheim als einer der wichtigsten Filmregisseure der deutschen Nachkriegszeit. Mit „Palermo oder Wolfsburg“ gewann er den Goldenen Bären der Berliner Filmfestspiele 1980, 1991 mit „Malina“ den Bundesfilmpreis in Gold. Er betätigte sich zudem als Produzent, Drehbuchautor, Kameramann und Schauspieler bei zahlreichen Filmen. Partner in seinem Filmschaffen waren u.a. Magdalena Montezuma, Isabelle Huppert, Produzent Paulo Branco oder Kamerafrau Elfi Mikesch. Im Frühjahr 2008 führt er Regie bei seinem neuen Film „Une nuit de chien“. Seit 1972 erarbeitet Schroeter zudem regelmäßig Theater- und Operninszenierungen in Städten wie Berlin, Bochum, Hamburg, Düsseldorf und Bonn, aber auch an Theatern in Paris, Brasilien und Italien. Zuletzt waren von ihm „Norma“ und „Tristan und Isolde“ an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf, „Don Carlos“ am Theater Bielefeld und „Tosca“ an der Opéra de Paris zu sehen. Schroeter wurde 2008 mit dem Sonderpreis der Jury der Filmfestspiele von Venedig für sein „innovatives, kompromissloses und oft provokantes“ Werk ausgezeichnet. An der Oper Leipzig 2008/09: „Don Giovanni“.