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Konstantin Gorny

geboren in Tambov (Russland), studierte Gesang am Tschaikowski- Konservatorium in Moskau. Debüt 1993 bei den Bregenzer Festspielen als Hohepriester in „Nabucco“. Im gleichen Jahr am Bremer Theater Inquisitor in Prokofjews „Der feurige Engel“ (Regie Peter Konwitschny). Seit 1998 an zahlreichen Opernhäusern der Welt, u.a. in Barcelona, Frankfurt, Dresden, Stuttgart, Cagliari, Genua, Neapel, Turin, Palermo, Straßburg, Bilbao, Budapest, Rom, Tokio sowie im Konzerthaus Berlin. Mit Editha Gruberova in Barcelona 2001 DVD-Produktion von „I puritani“, in Turin 2002 mit Mirella Freni in „Jungfrau von Orleans“ von Tschaikowski, 2003 als Banquo in Verdis „Macbeth“ (Regie David Pountney). Seit 1997 Ensemblemitglied am Badischen Staatstheater Karlsruhe, wo er 2006 den Titel „Kammersänger“ verliehen bekam. Zu seinen erfolgreichsten Partien gehören Mephistophélès, Fiesco in „Simon Boccanegra“, Raimondo in „Lucia di Lammermoor“, Silva in „Ernani“, Kotschubej in „Mazeppa“, Sparafucile, Gremin, Sarastro, die vier Bösewichter in „Hoffmanns Erzählungen“, Oroveso in „Norma“, Banquo in „Macbeth“, Padre Guardiano in „La forza del destino“ sowie die Titelpartien von „Attila“, „Don Quichotte“, „Don Giovanni“ und Boitos „Mefistofele“, für die er 2004 in der Fachzeitschrift „Opernwelt“ als bester Sänger des Jahres nominiert wurde. In der Spielzeit 2007/2008 war er in der Arena di Verona in „Aida“ sowie in Amsterdam in „Un ballo in maschera“ zu hören. 2008/09 wird er u.a. am Badischen Staatstheater Karlsruhe in Verdis „Requiem“, als Timur (Turandot), Filipo II (Don Carlo) und Don Basilio (Barbier) zu erleben sein. An der Oper Leipzig Titelpartie in „Don Giovanni“.