Andreas Schüller
geboren in Berlin, Ausbildung an den beiden Musikhochschulen seiner Heimatstadt u.a. bei Prof. Rolf Reuter und Sebastian Weigle. In der freien Opernszene Berlins seit 1996 Dirigent zahlreicher Produktionen, vor allem zeitgenössischer Werke. Assistent bei Marc Piollet, Lothar Zagrosek und Fabio Luisi, für den Schüller bei den Salzburger Festspielen 2002 Strauss’ „Die Liebe der Danae“ einstudierte. 2002-07 Engagement bei den Salzburger Festspielen, zuletzt als Chordirektor, hier u.a. Einstudierungen für Nikolaus Harnoncourt, Ivor Bolton und Valery Gergiev. Für vier Jahre Aufnahme in das „Dirigentenforum“ (Förderprogramm des deutschen Musikrats für junge Dirigenten). Seit 2003 an der Volksoper Wien als Kapellmeister tätig, dort u.a. „Hänsel und Gretel“, „Figaro“, „Freischütz“, „Carmen“, „Zauberflöte“, „Martha“, „La clemenza di Tito“, die Uraufführung des Tanzstückes „Alice“, „Die verkaufte Braut“, Brittens „Sommernachtstraum“ sowie zahlreiche Operetten. Als Dirigent u.a. beim Istanbul Philharmonic Orchestra, beim MDR-Sinfonie-Orchester, den Niederösterreichischen Tonkünstlern, am Opernhaus Köln, am Staatstheater Wiesbaden und an der Komischen Oper Berlin. Seit 2008/09 Erster Kapellmeister der Oper Leipzig mit Einstudierung der Neuproduktionen „Il barbiere di Siviglia“ und „Giselle“ sowie Dirigate von „Die Zauberflöte“, „Der fliegende Holländer“, „Jenufa“, „Schwanensee“, „Nussknacker“ und „Für Uwe Scholz 2009“. In der kommenden Saison wird Schüller erneut an der Kölner Oper und der Volksoper Wien gastieren. An der Oper Leipzig 2009/10 Neueinstudierung „Der Türke in Italien“, Dirigate von „Don Giovanni“, „La Bohème“, „Aida“, „Romeo und Julia“ und „Jenufa“.


