Johannes Harneit
studierte Komposition und Dirigieren an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg und machte sich als Interpret zeitgenössischer Musik einen Namen, u.a. mit Nonos „Al gran sole carico d’amore“ (Regie: P. Konwitschny) und Hespos’ „iOpal“ an der Staatsoper Hannover. Er dirigierte u.a. das Radio Sinfonieorchester Stuttgart, die NDR Radiophilharmonie Hannover, das WDR Sinfonieorchester Köln, das Rundfunkorchester Kopenhagen, Ensemble Modern und das Cairo Symphony Orchestra. Seit 2003 ist er Chefdirigent der Sinfonietta Leipzig (Porträt-CD 2007). Er arbeitete zusammen mit Regisseuren wie Herbert Wernicke, Christoph Marthaler und Anna Viebrock. Er komponierte z.B. für die Hamburgische Staatsoper, die Alte Oper Frankfurt und das Ensemble Scharoun, u.a. ein Violinkonzert (2000), eine Kammeroper „idiot“ (Theater Basel 2001), zeitoper „Der Jüngste Tag ist Jetzt“ (Hannover 2003), „Schwingen“ (Montepulciano 2003), „Räuber“ (Hamburg 2005) und „Beethoven-Skizzen“ (Bonn 2006). Seit 2007 ist er Chefdirigent am Nationaltheater Belgrad. An der Oper Leipzig dirigierte er 2008 Schönbergs „Pierrot lunaire“. 2009/2010: Luigi Nonos „Unter der großen Sonne von Liebe beladen“.


